Konzept

 Ihr Kind soll sich bei mir sicher und geborgen fühlen. Jedes Kind braucht da ganz unterschiedliche Unterstützung und das ist für mich oberstes Gebot. Grade die ersten drei Jahre sind für seine Entwicklung zur einer starken Persönlichkeit enorm wichtig. Die Entdeckung eigener Vorlieben, selbstvertrauen, persönliche Stärke, aber auch Mitgefühl für andere Kinder bilden zu können.

 Deshalb möchte ich die Eltern bei der Förderung und Erziehung ihrer Kinder unterstützen, eine vertrauensvolle und zuverlässige Betreuung bieten, damit sie beruhigt ihren Verpflichtungen nachgehen können.

 

Die Eingewöhnung dauert in der Regel 2 Wochen. Bei der Eingewöhnung bekommen sie als Eltern ein besseres Gefühl, weil sie die Tagesmutter näher kennenlernen und das Kind kann sich in Ruhe an die Tagesmutter gewöhnen und wird nicht ins kalte Wasser geworfen. Auf diese Weise gelingt der sanfte Einstieg am besten.


Meine Schwerpunkte:

  • Soziale Entwicklung

  • Emotionale Entwicklung

  • Sprachliche Entwicklung

  • Grob- und Feinmotorik

  • Selbständigkeit fördern

  • Kreativität

  • Umwelt und Natur

  • Umgang mit Farben, Formen und Zahlen

  • Sauberkeit und Hygiene

Förderung durch:

  • Gemeinsames Spielen

  • Singen, Tanzen

  • Basteln , Malen, Bauen

  • Kinderbücher anschauen und vorlesen

  • Spaziergänge in die Natur

  • Kontakt mit anderen Kindern (Spielplatz+ mit anderen Tagesmüttern treffen)

  • Gegenstände nach Farben zuordnen und zählen

  • Hände waschen, Zähne putzen


Jedes Kind bringt Begabungen und Talente mit, die entdeckt, gefördert und herausgeholt werden wollen. Die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Identität ist dabei Grundlage jedes Bildungsprozesses. Ein Ziel meiner Arbeit ist es, den Kindern vorbehaltlos zu ermöglichen, ihre individuellen Fähigkeiten zu erweitern und auszubauen. Ein respekt- und würdevoller Umgang ist mir wichtig. Ich begleite jedes Kind liebevoll und achtsam und unterstütze es bei seiner individuellen Entwicklung.

Bewegungsförderung: Die Möglichkeiten, sich seinem Bewegungsdrang hinzugeben, Laufen zu lernen, mit Fahrzeugen zu fahren, sich in vielerlei Arten zu erproben, macht einen großen Teil unseres täglichen Ablaufs aus.

Zum täglichen Toben,  gehen wir in den nahegelegenen Park.

Das zunehmend selbstständigere An- und Ausziehen, Essen mit Besteck und Trinken aus dem Glas, das selbstständige Befüllen des Tellers und des Glases etc. üben wir im Laufe der Zeit gemeinsam.

Sprachförderung: Durch die tägliche Ansprache, dem „miteinander sprechen“, der Aufforderung zu kommunizieren, durch Zuhören, durch das Verbalisieren von Tätigkeiten, Bilderbuch Betrachtungen, Vorlesen, Singen, Fingerspiele, Klatschreime usw.

Auch das Erlernen von Höflichkeiten wie „Bitte“ und „Danke“ und das Streitschlichten gehört zur Sprachförderung.

Ich bin stetz ein gutes Vorbild.

Haupt Schwerpunkt: Förderung der Selbstständigkeit


Eingewöhnung

Wie kann so eine Eingewöhnung stattfinden :

 

Die Eingewöhnungsphase (in Anlehnung an das Berliner Modell )

 

Grundphase – 3 Tage

Sie als Mutter oder Vater bringen Ihr Kind in meine Kindertagespflege und bleiben dort mit Ihrem Kind ca 1 Stunde (möglichst immer zur gleichen Zeit) und fahren dann mit Ihrem Kind zusammen nach Hause. 

 

Seien Sie dabei:

  • Eher passiv
  • Drängen Sie Ihr Kind nicht
  • Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind meine Nähe sucht
  • Seien Sie der „sichere Hafen“ für Ihr Kind
  • Bitte lesen oder spielen Sie nicht mit den anderen Kindern
  • Ihr Kind soll das Gefühl haben, dass es Ihre gesamte Aufmerksamkeit bekommt

 

Ich verfolge folgende Maßnahmen:

  • Ich bin vorsichtig bei der Kontaktaufnahme und drängel nicht
  • Ich versuche mit Ihrem Kind über Spielzeug oder übers Mitspielen mit Ihrem Kind in Kontakt zu treten
  • Ich beobachte Sie im Umgang mit Ihem Kind und umgekehrt, um von Ihnen zu lernen

 

Hier kein Trennungsversuch!

 

1. Trennung am 4. Tag

Achtung, wenn der 4. Tag auf einen Montag fällt, dann sollte die Trennung auf den nächsten Tag fallen.

Ziel: Hier fällt die Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnungsphase.

 

Sie verabschieden sich nach einigen Minuten von Ihrem Kind und verlassen danach den Raum, bleiben aber in der Nähe.

 

Die Reaktion Ihres Kindes ist der Maßstab für die Fortsetzung oder den Abbruch des Trennungsversuches.

 

Kürzere Eingewöhnung ca 6 Tage

Hinweise für mich sind:

  • Klare Versuche Ihres Kindes selbst mit Belastungssituationen umzugehen und sich dabei nicht an Sie als Mutter zu wenden
  • Wenige Blicke zu Ihnen
  • Seltener und zufällig wirkender Körperkontakt zu Ihnen

 

Längere Eingewöhnung ca 2-3 Wochen

Hinweise für mich sind:

  • Häufige Blicke und häufiger Körperkontakt zu Ihnen
  • Heftiges Verlangen nach Ihnen beim Trennungsversuch am 4. Tag
  • Achtung: Mit dem nächsten Trennungsversuch muss einige Tage gewartet werden.

 

Stabilisierungsphase

Ab dem 4. Tag übernehme ich die Versorgung z.B. Füttern, Wickeln, sich als Spielpartner anbieten.

 

Sie überlassen es jetzt immer öfter mir auf die Signale Ihres Kindes zu reagieren und greift nur ein, wenn Ihr Kind mich noch nicht akzeptiert.

 

Trennungszeit am 5. Tag ausdehnen (nur wenn Ihr Kind sich am 4. Tag bei der Trennung von mir trösten ließ.)

Dann ist trotzdem noch am 5. und 6. Tag Ihre Anwesenheit notwendig, damit Sie bei Bedarf in den Gruppenraum geholt werden können.

Wenn Ihr Kind sich nicht trösten lässt, sollten Sie am 5. und am 6. Tag mit Ihrem Kind am Gruppengeschehen teilnehmen. Je nach Verfassung Ihres Kindes kann am 7. Tag ein erneuter Trennungsversuch gestartet werden.

 

Schlussphase

Sie sind nicht mehr anwesend, aber JEDERZEIT erreichbar, falls ich Ihr Kind noch nicht in jeder Situation auffangen kann. 

Die Eingewöhnung ist beendet, wenn Ihr Kind mich als sichere Basis wahrnimmt und sich von mir trösten lässt.

 

Ihr Kind sollte während der Eingewöhnungsphase die Kindertagespflegestelle höchstens halbtags besuchen.

 

Aber dies ist nicht immer so nötig, oft sind die Kinder schon schnell bereit mich als Tröster zu akzeptieren. Wir werden den richtigen Weg für ihr Kind finden.


Ernährung

 

Ich achte natürlich auf gesunde Kost und koche jeden Tag frisch. Gerne können auch die Mahlzeiten für ihr Kind mitgebracht werden. Die Bremer Checkliste für Kindertagesstätten hilft mir einen ausgewogenen Speiseplan zu erstellen. Als Zwischenmahlzeit biete ich den Kindern regelmäßig einen Rohkost-Teller mit Obst und Gemüse an.

 

 

Ich gehe auch auf die Bedürfnisse zur Ernährung ein z.b.vegetarisch oder bei Allergien.

Hin und wieder kochen oder backen wir gemeinsam. Selbstverständlich gehören die Wunschmahlzeiten der Kinder dazu.


Tagesablauf

Ein Beispiel:

8:00-9:00 Uhr Ankunft der Kinder mit Begrüßungskreis

9:00 Uhr Frühstück

9:30 Uhr kleines Freispiel (mit Wickelzeit, danach anziehen)

10:00 Uhr Spaziergang

11:15 Uhr Hände waschen, gemeinsame Spiele im Spielzimmer, mit lesen oder bauen.

12:15 Uhr Mittagessen

12:45 Uhr fertigmachen für das Bett

13.00-14:00 Uhr Mittagsschlaf

ab 14:00 Uhr Abholzeit